Weiterbildung zum/r Beauftragten für Gewaltschutz

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Warum Gewaltschutzbeauftragte für Ihre Einrichtung unverzichtbar sind

Der Gesetzgeber verlangt ein Schutzkonzept nach Sozialgesetzbuch IX, Paragraf 37a. Doch ohne qualifizierte Beauftragte bleibt ein solches Konzept ein Papierwerk mit wenig Nutzen. Erst eine gezielt ausgebildete Fachkraft sorgt dafür, dass Prävention und Intervention im Alltag wirksam werden.

Susanne Hasel & Uwe Roth GbR hat das zugrunde liegende Konzept für den Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS) Baden-Württemberg entwickelt und erfolgreich durchgeführt – und bietet es nun auch für den eigenen Kurs an.

Dauer 3–4 Tage, am Stück oder in BlöckenFormat Präsenz, Teile auch onlineSchwerpunkt Kommunikation in Einfacher SpracheAbschluss zertifiziert, mit Projektarbeit

Die beiden zentralen Aufgaben

  • Einrichtungen sicherer machen – für alle, die mit ihnen zu tun haben (interner Gewaltschutz)
  • Klientinnen und Klienten stark machen für die Außenwelt – auch für die virtuelle Welt

Vorteile einer/s Beauftragten für den Gewaltschutz

Klientinnen und Klienten

  • regelmäßige Aufklärung und Training
  • eine (neutrale) Ansprech- und Vertrauensperson
  • besserer Schutz vor Gewalt und Grenzverletzungen

Fachkräfte

  • zentrale Ansprechperson für Prävention und Intervention
  • können zeitnah reagieren
  • mehr Handlungssicherheit im Krisenfall

Einrichtung, Geschäftsleitung, Vorstand

  • kommen den gesetzlichen Bestimmungen nach
  • senken das Haftungsrisiko der Einrichtung
  • sind ein Qualitätsmerkmal im Wettbewerb um Fachkräfte und Klientinnen bzw. Klienten

Angehörige, rechtliche Betreuer, Justiz, Beratungsstellen

  • haben eine zentrale Ansprechperson in der Einrichtung
  • profitieren von schneller, strukturierter Kommunikation im Krisenfall

Zielgruppe

  • Fachkräfte aus Wohneinrichtungen und Werkstätten der Eingliederungshilfe
  • Team- und Bereichsleitungen
  • Verantwortliche für Qualitätsmanagement, Teilhabe und Gewaltschutz
  • zukünftige Gewaltschutzbeauftragte

Inhalte der Weiterbildung

  • Grundlagen, Formen und Ursachen von Gewalt
  • Prävention und Intervention bei Konflikten und Krisen
  • rechtliche Grundlagen des Gewaltschutzes
  • Entwicklung und Umsetzung von Gewaltschutzkonzepten
  • Notfall- und Interventionspläne, Berichtswesen
  • Deeskalations- und Schutzstrategien

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